Wo ist eigentlich Frederik?

eine Mäusegeschichte
für Kinder ab 4 Jahren
Zur Bildergalerie: Wo ist eigentlich Frederik?Zur Bildergalerie: Wo ist eigentlich Frederik?

Mehr Bilder …

Inhalt

Die Mäusefamilie sammelt Vorräte für den Winter: Nüsse, Bohnen und einen dicken Kürbis. Nur Frederik nicht… oder doch? Als sich im tiefsten Winter Langeweile, Kälte und Streit im Mauseloch breitmachen und die Nahrungsvorräte zur Neige gehen, packt Frederik seine gesammelten Vorräte aus: Sonnenstrahlen, Farben, Geschichten… und schon vergehen die Tage bis zum Frühling wie im Fluge.

Die Inszenierung ist Jan Andersen gewidmet, ohne den sie nicht zustande gekommen wäre und der selbst ein „echter Frederik“ war.

  • Ausstattung und Spiel: Ulrike Andersen
  • Idee: Jan Andersen
  • Regie: Angelika Jedelhauser
  • Fotos: Martina Buchholz
  • Dauer: 50 Minuten

Pressestimmen

Frederik am Blaubeerkuchen

Mit dieser Maus wird der Winter bunt: ein berührendes Kinderstück im Figurentheater Bremerhaven
Heimelig ist’s im Figurentheater, das neue Weihnachtsstück für die ganz Kleinen hat Premiere… Aufgestapelte Obstkisten, rechts ein Fenster, in der Mitte eine Leiter. Hier liegt ein Stapel Zeitungen, dort in der offenen Kiste ist ein Fliegenpilz zu sehen. Was wird da kommen? Ein kleine graue Maus mit Knopfaugen, die vorsichtig um die Ecke schaut. Sich streckt und reckt und dann auf den Fingern der Puppenspielerin Ulrike Andersen flink die schräge Rampe nach oben trippelt. Die sich zuerst scheu umsieht, witternd den Kopf zum Publikum dreht und plötzlich keck „Es ist Frühling!“ ruft. Gestatten: Frederik, der verträumte junge Mäuserich, der Sammler von Farben und Erinnerungen. Seine Familie kommt nach und nach auf die Bühne: Schwester Frieda führt sich mit Liegestützen und einer rasanten Fahrt im Rollschuh ein, Brunder Franz will in der Werkstatt fummeln und meckert über den verordneten Spaziergang ins Feld. Mutter Ernestine ist bald mit dem Frühjahrsputz beschäftigt, und Vater Maus denkt bereits ans Sammeln der Bohnen und Nüsse – alle beschäftigt: „Und wo ist eigentlich Frederik?“, fragen sie einander…. „Ich schwör’s bei meinen Mauseohren, dieses Blau geht nicht verloren“, flüstert der, als er endlich beim Blaubeerkuchen sitzt.
Es waren einmal mehr die liebevollen Details, die diese Inszenierung unter der Regie von Angelika Jedelhauser (Berliner Figurentheater „Unterwegs“) zu einem ganz besonderen Erlebnis machten…. Am Ende saß die Familie Maus im öden Winterquartier und begann zu streiten. Wer weiß, wo das hingeführt hätte, wenn nicht Frederiks gesammelte Erinnerungen gewesen wären…
(Nordsee-Zeitung Bremerhaven)

<– zurück zur Übersicht