Umai, das Mädchen vom Fluss oder Das wiedergefundene Nichts (ab 7 Jahren)

Wann:
24. März 2019 um 16:00 – 16:50
2019-03-24T16:00:00+01:00
2019-03-24T16:50:00+01:00
Umai, das Mädchen vom Fluss oder Das wiedergefundene Nichts (ab 7 Jahren)

ERZÄHLTHEATER MIT OBJEKTEN UND MUSIK
Eine All-tägliche kosmische Geschichte der Yurok-Indianer
Die Geschichte erzählt von der großen Neugier des Mädchens Umai, ihrem Wissen und ihrer Sicht auf die Welt.

Das Vertrauen in ihr Wissen gibt Umai Kraft und Mut, den großen Fragen nachzugehen: Gibt es ein Ende der Welt, und was ist dahinter? Und wie gelangt man dort hin?
Ausgestattet mit Zauberkräften und dem Glauben der Vorfahren, begibt sich Umai in einem Kanu auf ein großes Abenteuer und lernt, die Dinge „von der anderen Seite“ zu betrachten.
Das Theaterstück nimmt die Zuschauer mit auf eine wilde Entdeckungsreise mit lauten und leisen Momenten, im Vertrauen auf die Kraft der Dinge.

Inspiriert ist diese Geschichte von einem optischen Phänomen… Jules Verne hat mit „der grüne Blitz“ ein Buch darüber geschrieben – die Sonne geht unter und ein kleiner, grüner Blitz entsteht.
Viele indianische Stämme haben Geschichten dazu. Eine davon:
Das indianische Mädchen Umai möchte den Ursprung dieses Blitzes finden und macht sich mit einem Zauber-Kanu auf den Weg. Sie fährt den Fluss hinunter, bis er ins Meer fließt. Am Ende ihrer abenteuerlichen Reise sieht sie den Horizont und entdeckt, dass der Himmel auf dem Wasser aufliegt. Sie entdeckt auch, dass sich der Himmel hebt und senkt und dass er es ist, der die Wellen macht. Durch einen Spalt zwischen Himmel und Wasser gelangt sie auf das Meer außerhalb der Welt. Sie fliegt dem Licht entgegen und sieht, dass das grüne Licht ein Mädchen ist, das ihr zuwinkt. Dieses Mädchen namens Laxis kommt jeden Abend an die Küste, um der fernen Welt zu winken. Umai und Laxis freunden sich an.

2017 hatte diese Stück Premiere. „es ist ein spirituelles Abenteuer“ sagt Ulrike Monecke über das Stück „… die Welt in der wir leben, ist vielleicht nur eine von vielen.“

Spiel und Musik: Ulrike Monecke (Theater Ozelot)
Regie: Gabriel Hänel
Ab 7 Jahren | Dauer: 50 Minuten (keine Pause)